Digital Ethics Symposium

Das Konzept des Digital Ethics Symposium (DES) wird getragen von exzellenten Referenten, persönlichen Erfahrungen mit diesem Thema und dem sehr heterogenen Publikum, das die Chancen für anregende Diskussionen im Rahmen der Panel-Diskussion oder den Pausen für sich nutzt. Die Veranstaltung ist eine Herzensangelegenheit des Teams und richtet sich an alle, die eine offene Diskussion über die praxisnahen und transparenten Beiträge schätzen und bereit sind, sich eine eigene Meinung zu Sachverhalten, für die es keine einfache Antwort gibt, zu bilden.

Wir schätzen es sehr, diese Veranstaltung mit der Unterstützung der Direktion des USB im Keller des Holsteinerhofs durchführen zu können. Damit und durch die liebevolle Detailarbeit der Veranstalter, ist der perfekte Rahmen für nachhaltige Anregungen und Begegnungen bereitet.

Ermöglicht wurde das DES ausserdem durch grosszügige Unterstützung von Novartis, Bayer, Roche und 2018 durch die Krebsliga.

 

Mit Freude über das gewachsene Interesse in den vergangenen Jahren, einer der Pandemie geschuldeten Pause im letzten Jahr und noch grösserer Vorfreude auf die Vorträge und Diskussionen dieses Jahr, dürfen wir Ihnen das 3. Basler Digital Ethics Symposium ankündigen.

 

3. Basler Digital Ethics Symposium am 22. September 2021, 11:45

Die Veranstaltung wird nach Möglichkeit hybrid stattfinden und sowohl virtuell als auch physisch wieder einen Schwerpunkt in der Diskussion und der Entwicklung differenzierter Standpunkte haben.

Im Fokus sollen in diesem Jahr die unterschiedlichen Formen des Zusammenwirkens von Menschen und Computern stehen. 

Während manche Mensch-Maschine Interaktionen bereits eine Selbstverständlichkeit sind (man denke an Herzschrittmacher) bewegen sich andere an oder jenseits der Grenzen dessen, was wir uns gesellschaftlich vorstellen können. In diesen Bereichen geht es um die Vernetzung unseres Nervensystems mit Computern um zum Beispiel eine verlorene Gehfähigkeit wieder herzustellen.

Hier ist es vermutlich nur eine Frage der Zeit, bis wir auch andere Funktionen wieder herstellen, oder sogar verbessern können.

Vielleicht weniger spektakulär, aber nicht minder relevant, ist der zunehmende Einsatz von Algorithmen, welche uns bei Entscheidungen unterstützen. Beginnend im Privatleben mit den gängigen Empfehlungen zu mehr Bewegung und Resilienz, bis hin zu Systemen die Ärzte bei der Interpretation von Befunden helfen und gegebenenfalls direkt die richtige Therapie vorschlagen. Verordnen und verabreichen dürfen sie in der Schweiz noch nicht.

Es ist uns eine besondere Freude und ein Privileg gemeinsam mit Ihnen und herausragenden Referenten Wege und Möglichkeiten zum Umgang mit diesen Fragestellungen zu diskutieren.

Wir freuen uns wieder auf spannende Vorträge, eine Fülle neuer gedanklicher Anregungen und inspirierende Diskussionen mit Ihnen.

3. Digital Ethics Symposium

22. September 2021 um 11.45 Uhr

Universitätsspital Basel
Keller vom Holsteinerhof
Hebelstrasse 32 
4031 Basel
 

Hier geht's zum Programm:  

Flyer 3. Digital Ethics Symposium

 

Covid-19 Schutzmassnahmen
Das 3. Digital Ethics Symposium ist ein zertifikatspflichtiger Anlass:
Wir bitten Sie, Ihr Zertifikat auf der App oder als Ausdruck vorzuweisen und einen Ausweis mit Bild bereit zu halten. Sollten Sie kein Zertifikat vorweisen können (3-G: geimpft, genesen, getestet), können wir Ihnen einen kostenlosen Schnelltest vor Ort anbieten.

Anmeldung

Melden Sie sich jetzt für das Digital Ethics Symposium 2021 an!

Achtung: Leider sind aktuell alle Plätze für die Teilnahme vor Ort bereits belegt. Gerne setzen wir Sie jedoch auf eine Warteliste und informieren Sie rechtzeitig, falls die Teilnahme vor Ort doch möglich sein sollte!

Falls Sie online an der Veranstaltung teilnehmen, schicken wir Ihnen gerne eine kleine Aufmerksamkeit nach Hause. Bitte geben Sie hierfür noch Ihre Adresse an.

Speaker

 

Prof. Dr. Stefan Heinemann

Smart from the Heart: Zur Ethik des Arzt-Patient-Maschine-Verhältnisses

Prof. Dr. Stefan Heinemann beschäftigt sich mit ethischen und geschäftlichen Perspektiven der digitalen Medizin und Künstlichen Intelligenz. Er ist studierter Philosoph und Theologe, Professor für Wirtschaftsethik an der Fachhochschule FOM, Sprecher des Ethik-Ellipsen-Smart-Krankenhauses der Universitätsmedizin Essen, Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats für Digitale Transformation der AOK Nordost, Leiter Ethik der Digitalen Forschungsgruppe Gesundheitswesen & Medizin am ifgs Institut für Gesundheit & Soziales.

Prof. Martin Hirsch

Mensch.Maschinen.Intelligenz:
Reflexionen über den Eid des Hippocrates im Lichte von KI

Prof. Martin Hirsch ist Professor für „Künstliche Intelligenz in der Medizin“ am Fachbereich Medizin der Philipps-Universität in Marburg. Er studierte Humanbiologie an der Philipps-Universität Marburg und promovierte in Neurowissenschaften. Anschließend gründete er verschiedene Unternehmen und setzte seine Forschungsarbeiten als unabhängiger Forscher fort. Sein spezielles Interesse gilt dabei der kognitiven Neurowissenschaft, der Wissensrepräsentation durch semantische Modelle sowie Technologien zur Unterstützung menschlicher Entscheidungsfindung. Prof. Dr. Martin Hirsch ist Gründer von Ada Health, einem 2010 gegründeten Gesundheits- und Technologieunternehmen, und ist dort weiterhin in beratender Funktion tätig.

Prof. Thomas Stieglitz

Do neural interfaces read your mind? Some insights into facts and fiction

Prof. Thomas Stieglitz ist Professor für Biomedizinische Mikrotechnik am Institut für Mikrosystemtechnik - IMTEK der Universität Freiburg. Er erforschte mit seinem Team die Kopplung technischer Systeme mit dem zentralen oder peripheren Nervensystem. Seine Vision ist die Wiederherstellung ausgefallener Körperfunktionen und die Entwicklung neuer Diagnosen bei neurologischen Erkrankungen oder Verletzungen.

Dr. André Nemat

Digital Twins - die Patient:Innen von morgen

Dr. André Nemat ist Gründer des Institute for Digital Transformation in Healthcare an der Universität Witten-Herdecke. Er studierte erst Ingenieurwissenschaften, dann Medizin. Die Frage nach den Möglichkeiten und Grenzen medizin-technischer Innovationen begleitete ihn auch in seinen 15 Jahren als Chefarzt für Thoraxchirurgie an Krankenhäuser der maximalen Versorgungsstufe. Als Gründer des Institute for Digital Transformation in Healthcare an der Universität Witten-Herdecke, interessieren ihn vor allem die sozialen und ethischen Folgen des digitalen medizinischen Fortschritts.

Jorge Cancela, PhD

Digital health in the era of personalized healthcare: opportunities and challenges

Jorge Cancela, PhD ist ein erfahrener HealthTech-Innovator, der mit Leidenschaft sinnvolle Erfahrungen für Patienten und Gesundheitsdienstleister durch Software und vernetzte Geräte schafft.  Derzeit hat er die Position des Digital Health Leader für Neurowissenschaften und seltene Krankheiten bei Roche inne. Jorge hat einen MBA (2017), einen PhD in Biomedizintechnik (2016), einen M.Sc. in Telemedizin und Biomedizintechnik (2010) und einen Abschluss als Telekommunikationsingenieur (2009) von der UPM.

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